Niehl blitzblank – DANKE!

Es war Regen und Sturm angesagt. Deshalb war das Organisationsteam um unser Mitglied Jürgen Grunert skeptisch, ob denn genügend Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Aktion „Niehl putzmunter“ zusammenkommen würden.
Aber dann waren es schließlich etwa 100 Personen aller Altersgruppen, die im Laufe des Samstags eine riesige Menge von Müll aus unseren Grünanlagen herausgeholt haben – Teppichboden, alte Fahrräder, Autoreifen, Staubsager, Feuerlöscher, Kunststoffplanen, eine Unmenge von Papier, Plastik, Flaschen und vieles mehr. Und viele fragten sich, was wohl in den Mitmenschen vorgeht, die diesen Dreck einfach in unsere Umwelt werfen.

Dabei machen es uns unsere Abfallwirtschaftsbetriebe leicht. In Ossendorf kann man all die Dinge, die man nicht mehr benötigt, kostenlos abgeben. Es muss wohl Faulheit sein!

Am Ende waren alle Teilnehmenden froh, dass es wieder sauber war, und stolz darauf, Ihren Beitrag dazu geleistet zu haben. Dafür sagt der Bürgerverein allen ein großes DANKESCHÖN.
Und das Wetter hat übrigens auch mitgespielt. Die Sonne schien den ganzen Nachmittag über.


Großer „Frühlingsputz“ in Alt-Niehl

Und „Niehl putzmunter“ ist dabei!

Am Samstag, den 27. März 2021, beginnt der große „Frühlingsputz“ um 11:00 Uhr.

Spätestens um 16:00 Uhr sind wir hoffentlich fertig, und unser Veedel erstrahlt in alter Schönheit.

Die Aktion findet bei jedem Wetter statt – wir hoffen auf Sonnenschein und auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Aufgrund der besonderen Gefährdungssituation beginnt die Aktion in diesem Jahr nicht an einem zentralen Ort. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich an vier verschiedenen Treffpunkten einfinden:
– Auf dem Parkplatz am Friedhof
– Auf dem „Dorfplatz“ gegenüber der Endhaltestelle der Linie 16
– Auf dem Platz vor der Gaststätte „Bei d´r Bunn“
– Auf dem Platz vor dem „Niehler Dömchen“ am Kreisverkehr

Dort werden Mülltüten und Handschuhe zur Verfügung gestellt (solange der Vorrat reicht) und es erfolgt die Einteilung der Gebiete. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten, wenn möglich, einfache Gartengeräte mit langem Stiel zum „Müllfischen“ mitbringen.

Und weil wir alle gesund bleiben wollen, sollten alle die Corona-Regeln sorgfältig beachten.

Manchmal geht es schnell – manchmal eher nicht

Es ist knapp vier Wochen her, dass wir das Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau gebeten haben, die Unterführung Sebastianstr./Industriestr. zu reinigen. Und schon sind die Wände wieder sauber. Hoffen wir, dass es so bleibt!

Nicht ganz so schnell ging es, die Geschwindigkeits-reduzierung auf dem Niehler Damm südlich des Kreisverkehrs zu realisieren. Immerhin sind vom ersten Beschluss der Bezirksvertretung Nippes im Jahr 2012 acht Jahre vergangen und unendlich viele Verhandlungen mit der Verwaltung geführt worden, bis die Anwohner endlich mit weniger Umweltbelastungen durch den Autoverkehr rechnen können – wenn wir alle uns daran halten.

Zum Tod von Engelbert Weber

© Steffi Machnik

Am 12. März verstarb im Alter von 90 Jahren unser Ehrenmitglied Engelbert Weber.
Von 1971 bis 2009 war er Vorsitzender des „Niehler Bürger- und Heimatvereins“. In dieser Zeit baute er nicht nur ein unglaublich umfangreiches Archiv zur Ortsgeschichte von Niehl auf, sondern kümmerte sich um sein Veedel. Er war ein unnachgiebiger Kritiker der Rennbahnbebauung, sorgte bei Autoherstellern dafür, dass Lkw nicht mehr durch den Ortskern von Niehl geleitet wurden und hatte die Wasserqualität des Rheins im Blick, als die GEW ihr Heizkraftwerk baute. Engelbert Weber war ein unbequemer Gesprächspartner, durchsetzungsstark, manchmal verbissen, der sich unermüdlich für Niehl eingesetzt und damit auch dem Niehler Bürgerverein einen großen Dienst erwiesen hat. Im Laufe von Jahrzehnten hat er ein riesengroßes Archiv mit Fotos und Dokumenten aus der Geschichte von Niehl aufgebaut, angefangen von Schüleraufsätzen aus der Volksschule Halfengasse über Presseartikel bis zu seinem Projekt, sämtliche Straßen seines Stadtteils zu dokumentieren. Hier wurde er am 16. September 1929 geboren. Engelbert Weber war ein Vereinsmensch durch und durch und engagierte sich auch bei den Schützen. 69 Jahre war er Mitglied der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft und über Jahrzehnte auch im „Rheinischen Schützenbund“ aktiv. Dort organisierte er die Schützentage und erhielt dafür 1993 das Bundesverdienstkreuz. Wir, der Niehler Bürgerverein, bedanken uns bei Engelbert Weber für seine Lebensleistung und werden das Andenken an unser Ehrenmitglied bewahren und ihn in guter Erinnerung behalten.

Fluglärm über Niehl und dem gesamten Kölner Norden

Der Fluglärm über Niehl und über dem gesamten Kölner Norden beeinträchtigt immer mehr Bürgerinnen und Bürger in ihrer Gesundheit. Deshalb haben einige engagierte Mitbürger vor Kurzem den Ortsverband Köln-Nord der Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln/Bonn e.V. gegründet.

Eine erste öffentliche Informationsveranstaltung zum Thema Fluglärm fand am 25.01.2020 statt. Eine große Anzahl von Interessierten ist ins Bürgerzentrum Nippes in der Turmstraße gekommen und hat umfangreiche, qualifizierte Informationen erhalten. Viele von ihnen haben aber auch ihre Unzufriedenheit darüber zum Ausdruck gebracht, dass sie von der Politik keine Unterstützung für einen besseren Gesundheitsschutz erhalten.

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