Gesprächstermin mit Dezernent für Verkehr Ascan Egerer

Der Niehler Bürgerverein hatte die Gelegenheit mit Herrn Ascan Egerer, Beigeordneter für Mobilität der Stadt Köln, über die Verkehrssituation in Niehl zu sprechen.

Vorrangiges Thema war die Sorge über die Zunahme der Verkehrsdichte und Parkdruck im Zusammenhang mit den beiden geplanten Neubauprojekten der Fima Bonava in der Feldgärtenstraße. Herr Egerer hat uns versichert, dass das noch zu erstellende Verkehrsgutachten und die dort zu erarbeitenden Lösungen in Abstimmung mit den Fachleuten der Stadt Köln erfolgen wird und man darauf achten würde, dass sämtliche Auflagen der Stadt erfüllt werden und die Lösung auch funktioniert.

Wir sind so verblieben, dass wir im im Austausch bleiben.

Ein weiteres Thema war die Kreuzung Merkenicher Straße / von Denhovenstraße.

Wir konnten Herrn Egerer eindrucksvoll darlegen, dass es für die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Halfengasse bislang noch keine Möglichkeit gibt, die Kreuzung sicher zu überqueren. Bei seinem nächsten Besuch der Bezirksvertretung in Nippes wird er das Thema ansprechen.

Es war ein sehr gutes und konstruktives Gespräch.

Wir danken Herrn Egerer für seine Zeit und dafür, dass er die Anliegen der Niehler Bürgerinnen und Bürger ernst nimmt.

Drohende Schließung des Nahkauf – Offener Brief

Oberbürgermeister der Stadt Köln
Rathaus, 50667 Köln
und
Vorstand und Geschäftsführer Zug um Zug Rheinkauf gGmbH

Offener Brief: Drohende Schließung des „Nahkauf“ in Niehl

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Verantwortliche der Zug um Zug Rheinkauf gGmbH,

wie wir aus der Presse und anderen Quellen erfahren haben, soll zum Jahresende 2026 der NAHKAUF in Niehl schließen. Diese Nachricht hat in Niehl tiefe Bestürzung ausgelöst. Wir vom Niehler Bürgerverein e.V. setzen uns seit Jahrzehnten für die Belange der Niehler Bürger ein und sehen uns daher in der Pflicht, in dieser Sache aktiv zu werden. In der Bevölkerung gibt es mittlerweile große Unruhe und enormen Protest wegen der drohenden Schließung, die einen tiefen Einschnitt in die Nahversorgung der Niehler Bevölkerung bedeuten würde.

Für unser noch dörflich geprägtes Niehl bietet der NAHKAUF so vielen Menschen – insbesondere denen ohne eigenes PKW sowie älteren Mitbürgern – die Möglichkeit, alles für den täglichen Bedarf zu kaufen. Zudem ist der Markt ein beliebter, sozialer Kommunikationsort und Treffpunkt für die Anwohner, der das Zentrum von Alt-Niehl maßgeblich prägt. Sein Wegfall würde das Herzstück unseres Ortes treffen.

In Alt-Niehl gibt es mehrere soziale Einrichtungen, wie eine große Unterkunft für Geflüchtete, Altenwohnheime, eine psychiatrische Klinik, Kitas und Schulen – sowie eine zukünftig stark wachsende Bevölkerung (geplante Neubebauung mit hunderten von Wohnungen). Dazu gehören auch die Existenz und die Notwendigkeit einer ausreichenden Nahversorgung.

Der NAHKAUF wurde als Inklusionsbetrieb geführt. Als Träger des NAHKAUF erhielt der gemeinnützige Verein Zug um Zug e.V. öffentliche Fördermittel und Spenden. Hieraus erwächst eine soziale Verantwortung, den Betrieb auch angesichts der Beschäftigten nach Möglichkeit aufrechtzuerhalten. Die soziale Verantwortung wird in Niehl tatsächlich als gelebte Praxis gezeigt – umso mehr erwarten die Niehler Bürgerinnen und Bürger, dass diese Verantwortung auch seitens von Zug um Zug ernst genommen wird.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, setzen Sie sich bitte mit aller Kraft dafür ein, dass der Nahkauf in Alt-Niehl erhalten bleibt. Frau Wunsch und Herr Revers, informieren Sie uns bitte, welche Schritte bisher unternommen wurden, um den Nahkauf zu erhalten, und welche weiteren Schritte geplant sind.

Wir bitten daher dringend um Einleitung aller möglichen Schritte, die für den Erhalt des NAHKAUF beitragen – ggf. auch durch einen anderen Träger oder Nachfolger. Wir sind gerne bereit, in ein Gespräch zu kommen.

Wir brauchen unseren Nahkauf in Alt-Niehl!

Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Thome
Im Namen des Vorstandsteams Niehler Bürgerverein e.V

Wir trauern um Sophia Fleischheuer

Wir trauern um Sophia Fleischheuer, die im August 2026 nach langer, schwerer Krankheit verstorben ist. Sie war viele Jahre als Schatzmeisterin unseres Vereins tätig, bis sie diese Aufgabe wegen ihrer Erkrankung nicht mehr ausüben konnte.

Frau Fleischheuer war passionierte Kölnerin und insbesondere Niehlerin und hat sich im Vorstand unseres Vereins engagiert für Niehler Belange eingesetzt.

Wir vermissen ihre hilfsbereite und freundliche Persönlichkeit.