Umgestaltung der Sebastianstraße

Sebastianstraße

Die Bezirksvertretung Nippes hat in ihrer Sitzung vom 15. November 2018 die Anfrage an die Verwaltung gestellt, wie es um die Planung für die Umgestaltung der Sebastianstraße steht.

Bereits 2015  hat es einen Planungsauftrag an die Verwaltung gegeben, die Sebastianstraße mittel- bis langfristig wieder als Geschäftsstraße im Ortskern von Niehl attraktiv zu machen.

Am 15.11.2018 haben die GRÜNEN in der Bezirksvertretung Nippes eine Anfrage zum aktuellen Planungsstand gestellt.

Die Antwort der Verwaltung vom 31.01.2019 läßt sich kurz so zusammenfassen: Zwischen dem Auftrag an die Verwaltung im Jahr 2015 und Januar 2019 ist nichts geschehen. Und auch in absehbarer Zeit wird nichts passieren.

Die Sebastianstraße war einmal die Hauptgeschäftsstraße in Alt-Niehl. Hier konnten sich die Niehlerinnen und Niehler mit den meisten Gütern des täglichen Bedarfs versorgen, ohne lange Wege auf sich nehmen zu müssen. Wie andern Orts auch ist über die Jahrzehnte das Nahversorgungsangebot immer mehr geschrumpft.
Die Sebastianstraße ist heute eine der Hauptdurchfahrtstraßen durch Alt-Niehl. Und obwohl Tempo-30 angeordnet ist, bewegt sich der Durchgangsverkehr dort insbesondere am frühen Morgen und in den Abendstunden mit hohen Geschwindigkeiten. Das führt für Anliegerinnen und Anlieger zu enormen Belastungen durch Lärm und Abgase.
Die Tatsache, dass die westlichen Seite der Sebastianstraße dauerhaft verbotswidrig als Parkfläche genutzt wird, führt während des Tages häufig zu Engpässen – sowohl für Fußgänger als auch für den Bus- und Autoverkehr. Nicht selten staut sich der Verkehr und in Notfällen wird die Straße für Rettungsfahrzeuge unpassierbar.

Auf Initiative des Bürgervereins hatte deshalb die CDU-Fraktion im Dezember 2015 den Antrag in die Bezirksvertretung eingebracht, eine Planung zur Umgestaltung der Sebastianstraße zwischen Merkenicher Straße und Feldgärtenstraße zu beginnen.
Daraufhin haben sich Anwohnerinnen und Anwohner der Sebastianstraße an den Bürgerverein und an die Bezirksvertretung gewandt, um die Planung bis zur Hillesheimstraße auszuweiten. Ein entsprechender Beschluss wurde am 10.11.2016 gefasst.

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